

Unsere Entdeckungsreise begann mit einer Führung durch das Augustinerkloster.
Im Anschluss daran wurde uns der Erfurter Dom von einem angehenden Priester gezeigt und erklärt.
Den Abschluss unserer Führungen bildete der Turmaufstieg mit der Besichtigung der imposanten Glocke "Gloriosa".
Die Stadt Erfurt selbst erkundeten wir mit der Straßenbahn. Mit
einem gemeinsamen Kinobesuch ließen wir den Tag ausklingen.
Angenehme Nächte verbrachten wir in der Jugendherberge in Erfurt Hochheim.

Im Augustinerkloster

Vor dem Dom

Gedenkplatte im Dom

unter der Glocke "Gloriosa"

über den Dächern Erfurts

Panoramablick










In jedem Leben steht immer noch was aus. Zur Ganzheit des Lebens gehört auch der Tod.
Jedes Denken an den Tod ist eine tiefe Beschäftigung mit dem eigenen Leben.
Denn der Tod ist immer der Eigene und holt uns aus den alltäglichen Geschäften heraus.
Aus all dem, was "man" noch so zu tun hat und was wichtiger ist als alles Andere.
Erst durch die Endlichkeit wird uns deutlich, was Ostern in der Tiefe bedeutet.
Ostern ist das wahre Leben, frei von dem Getriebensein, von dem, was "man" noch erledigen muss.
Ostern ist wie ein Erwachen. "Mir sind die Augen aufgegangen" sagt dazu treffend eine Redewendung.
Aufwachen und Wahrheit sind wie zwei Geschwister.
Wer aufwacht, der spürt auch den Moment der Wahrheit, der Rettung.
"Jesus Christus spricht: Wer sein Leben findet, der wird's verlieren;
und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden." (Matthäus 10,39)
Pfr. T. Bernhardt

Auch in diesem Jahr feierten wir wieder den Weltgebetstag. Und auch
in diesem Jahr war dieser wieder ökumenisch. Evangelische,
Katholische und die Christen der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde
in Jessen luden Männer und Frauen, Jung und Alt zu dieser
schönen Zusammenkunft ein. In diesem Jahr ging es um das Land
Malaysia. Im Anschluss an die besinnliche aber auch ganzheitliche
Stunde gab es wieder ein landestypisches Abendbrot. Von Vorspeise
über Hauptgericht bis hin zur Nachspeise gab es malaysische,
wahrhaft kulinarische Köstlichkeiten. An alle, die wieder diesen
schönen Tag mit vorbereitet und gestaltet haben, sei an dieser
Stelle ein großer Dank gesagt.

Gesang, Gebet, Informationen über das Leben in Malaysia

Diavortrag

Bewegung zu Musik, aufstehen und gemeinsam gehen

Bewegung zu Musik, aufstehen und gemeinsam gehen

Bewegung zu Musik, aufstehen und gemeinsam gehen

Bewegung zu Musik, aufstehen und gemeinsam gehen

Bewegung zu Musik, aufstehen und gemeinsam gehen

Miteienander tanzen

Miteinander Tanzen

Vertreter der Kirchen in malaysischer, landestypischer Kleidung

Nach dem Essen wurde gleich noch abgewaschen

...und die neue Couch (eine Spende), eingeweiht.
















Das Team vom
Kirchen-Cafe hat auch dieses Jahr wieder eingeladen zu Kaffee,
Kuchen und Waffeln in die Kirche.
Auch in diesem
Jahr wurden wieder für das Selbstgebackene und Kaffee Spenden
für das Haus der
Generationen "Ludwig Hosch" gesammelt. Mit den Spenden können im
Frühjahr die ersten Steine für die Terrasse gekauft werden.
Dem Team und allen Gebern sei an dieser Stelle noch einmal ein großer Dank gesagt.

Lilienfelder Cantorei aus Berlin

Frauen- und Männerchor aus Jessen




























Auch in diesem Jahr begingen wir wieder das Martinsfest in Jessen.
Und auch in diesem Jahr wurde es von der Katholischen und der
Evangelischen Kirche in Jessen vorbereitet und gestaltet. Das
Martinsspiel führten die Kinderkreise der evangelischen
Kirchengemeinde unter Leitung von Frau Reller auf. Nach der
ökumenischen Martinsandacht ging es unter Musik des Spielmannszuges mit
Laternen und Gesang zum Haus der Generationen "Ludwig Hosch". Dort teilten wir
die Martinshörnchen. Im Garten der Begegnungsstätte brannte das Martinsfeuer, wo außerdem noch Kinderpunsch die
Kleinen und Glühwein die Großen erfreute und
wärmte.
Wie in jedem Jahr
sammelten wir für Kinder in Not. 100,00 Euro werden einem
Kinderheim in Indien zugute kommen. Danke allen Gebern!











Mit dem ökumenischen Martinstag am 11.11. wird das Haus der Generationen
seine Arbeit aufnehmen.

Ansicht vom Garten



Auch in diesem Jahr feierten wir mit den Jagdhornbläsern aus
Jessen und Konfirmanden unserer Kirchengemeinde eine Hubertusmesse.
Neben der
wunderbaren Musik erzählten die Jugendlichen die
Hubertuslegende, sprachen die Gebete, meditierten Gedichte
und hielten am Ende des Gottesdienstes die Fürbitten. In
der Predigt ging es diesmal um die Schöpfung (Gen.1,1).
"... Auch wir hetzen, jagen im übertragenen Sinne wie
der Hubertus durch den Wald. Den Blick für das Wesentliche haben wir dabei
schon oft verloren. Und in dem Moment, wo wir glauben alles zu können,
erscheint plötzlich ein Kreuz im Geweih des Hirsches. Und dieses Kreuz stellt
uns eine entscheidende Frage. Es ist die Frage über den Sinn unseres Lebens..."

Zum Erntedankfest müssen wir uns die "Gretchenfrage" gefallen
lassen. Stellt doch Margarethe in "Marthens Garten" die entscheidende
Frage an Dr. Faust: "Nun sag, wie hast du´s mit der Religion? Du bist
ein herzlich guter Mann, Allein ich glaub´, du hältst nicht viel
davon." Beruhigend antwortet Faust: "Laß das, mein Kind! Du
fühlst, ich bin dir gut; für meine Lieben ließ ich Leib
und Blut, Will niemand sein Gefühl und seine Kirche rauben." (1)
Welche Rolle spielt der Schöpfungsglaube in einer Zeit, wo die
Wissenschaft und die Technik unser tägliches Leben bestimmen? Geht
es auch ohne Gott? Haben wir, wie ein Philosoph es beschrieben hat, uns
mehr als nur von Gott entfernt: "Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir
haben ihn getötet!" (2)
Hat die Kybernetik den Platz des Glaubens und der Religion, selbst der
Philosophie eingenommen? Wird unser Leben nur noch geregelt und
gesteuert von Maschinen und Technik? Ist nur noch das wahr, was
sich regeln, steuern und messen läßt?
Erntedankfest geht es
um Besinnung. Viel kann man da von den Physikern lernen. In einem
Vortrag beschäftigt sich der Begründer der Quantenphysik und
Nobelpreisträger Max Planck mit der Frage, wie Religion und
Naturwissenschaft zueinander stehen. Nach allen Überlegungen kommt
er zu dem Schluss: "Wenn also beide, Religion und Naturwissenschaft, zu
ihrer Betätigung des Glaubens an Gott bedürfen, so steht Gott
für die eine am Anfang, für die andere am Ende alles Denkens.
Der einen bedeutet er das Fundament, der anderen die Krone des Aufbaues
jeglicher weltanschaulichen Betrachtung." (3)
Das Leben und die Erde, wie sie jetzt ist, haben
wir so gewollt. Und wie unsicher und zerbrechlich ist diese von Menschen
gemachte Welt geworden. Getrieben, gehetzt und verängstigt schauen wir in die
Zukunft. Über allem steht die Angst alles zu verlieren. Ohne Schöpfergott ist
in unser Leben eine Leere eingezogen, die nun irgendwie ausgefüllt werden muss.
Wer mit wachen Augen durch die Welt geht, erblickt in all dem Ausfüllen nur ein
zielloses Tun. Auch wenn es geregelt, gemessen und gesteuert wird von Maschinen
und Technik, den modernsten Computern, so ist doch diese Welt sehr anfällig. Es
genügt ein Stromausfall und das so ausgedachte System bricht zusammen. Die
reine Berechenbarkeit der Welt und der damit verbundene Anspruch auf Wahrheit,
ist ein Mythos. Erntedankfest kann man heute nicht blauäugig feiern. Man kann
nicht so tun, als wäre alles in Ordnung. Wer Erntedankfest feiern will, muss
sich auch immer die „Gretchenfrage“ stellen: "Nun sag, wie hast du´s
mit der Religion?“ Antworten möchte ich darauf: "Am Anfang schuf Gott
Himmel und Erde." Amen.
Pfr. Tobias Bernhardt
1 Johann Wolfgang von Goethe, Faust, Der Tragödie erster Teil, Reclam Stuttgart 1986, S. 100
2 Karl Schlechte (Hg.), Friedrich Nietzsche, München,Wien 1955, S. 127
3 Max Planck, aus Religion und Naturwissenschaft, Leipzig 1953, 12. Aufl., S. 27f.

Goldene, Diamantene und Gnaden Konfirmanden (Dank an Foto Wimmer, Jessen)








Durch den ökumenischen Festgottesdienst führte ein Wort aus Psalm 9: „Ich danke dem HERRN von ganzem Herzen und erzähle alle deine Wunder.“ (Ps. 9,2) Getauft wurden die Kinder Emilia F. und Sarah K. Mit viel Gesang, Orgelmusik, Gebet und Gottes Segen begrüßten wir das 173. Schul- und Heimatfest. Im Anschluss an den Gottesdienst ging es auf den Marktplatz zur Kranzniederlegung und dann auf den Friedhof zur Ehrung des Oberpfarrers und Superintendenten Ludwig Hosch.

„Der HERR zählt die Sterne und nennt
sie alle mit Namen.“ (Ps 147,7)






"Jesus Christus spricht: Seht die Vögel unter
dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die
Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel
mehr als sie? ... Schaut die Blumen auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie
arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, dass
auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie
eine von ihnen. Wenn nun Gott das
Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen
geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?"
(Matthäus 6, 26-30)


Putz und Farbe sind aufgebracht.



"Wer der Gerechtigkeit und Güte nachjagt, der findet Leben und Ehre." (Sprüche 21,21)
"... Wirkliches,
erfülltes Leben, findet man wie eine Blume auf dem Weg,
die einen verzaubert
und das Leben verändern kann.
Ein großer Teil des Lebens sind Talent und vor
allem Glück.
Dem anderen muss man nachjagen.
Das
ist die große Aufgabe des Lebens, des erfüllten Lebens.
´Wer der Gerechtigkeit und Güte nachjagt, der findet Leben und
Ehre.´ Amen."
(Schlusswort aus der Konfirmationspredigt)

Der Außenputz ist aufgebracht.
Viele Firmen wirken am Bau mit.

Blick vom Garten

Das Haus ist gedämmt. (Ansicht von der Straße)

Das Haus wird gedämmt. (Ansicht vom Garten)

Das Dach ist gedeckt und der Bau schreitet voran. Die Elektroinstallation wird ausgeführt,
Fenster und Türen eingebaut. Sanitärinstallation, Klempner- und Trockenbauarbeiten sind im vollen Gange.
Innen- und Außenputzarbeiten werden vorbereitet.
Gleichzeitig werden schon Garten und Grundstück neu eingezäunt.


Vor dem Panorama Museum Bad Frankenhausen


Kaffeetrinken im Museums Cafe

auf dem Kyffhäuser-Denkmal



Auf dem Weg zum schiefen Turm von Bad Frankenhausen




Das Dach ist gedeckt.

Am Sonntag Misericordias Domini wurden die diesjährigen Konfirmanden im Gottesdienst vorgestellt.
Thematisch gingen wir dabei durch den Kleinen Katechismus Martin Luthers.
Die Konfirmation findet Pfingstsonntag in der St. Nikloai Kirche in Jessen statt.























Zu hören war das Musical "In die Freiheit".
Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Kirchengemeinde zu Kaffee und Kuchen ein.

Erste Blätter des Apfelbäumchens für das Haus der Generationen beginnen zu sprießen
(Geschenk von Frau Astrid Lindstedt von der SALEG zum ersten Spatenstich).
Noch steht der Baum im Pfarrgarten.

Nach dem Richtfest wird das Dach eingedeckt.

Zimmererarbeiten

Zimmererarbeiten haben begonnen
Giebel Mauerwerk


Decke Obergeschoss

Mauerwerk Obergeschoss

Mauerwerk Obergeschoss

Decke über Untergeschoss

Mauerwerk Erdgeschoss

Blick von der Wittenberger Straße

Mauerwerk Erdgeschoss

Beginn mit dem Bau des Mauerwerkes im Erdgeschoss

Fertige Bodenblatte

Bewehrung und Betonage der Bodenplatte

Bewehrung und Betonage der Bodenplatte

Streifen- und Einzelfundamente sind fertiggestellt.


Nach Schnee und Eis, bitterem Frost und erhöhtem Grundwasser kann nun mit dem Bau fortgefahren werden.
Von Tag zu Tag wächst nun, was geplant wurde. Frei nach Platon: "Der Anfang ist der wichtigste Teil der Arbeit."

Mit diesem Bild geht ein Dank an die Stadt Jessen und ihre Mitarbeiter für diesen Baum und das Pflanzen.

In ökumenischer Gemeinschaft feierten wir wie in jedem Jahr am 1. Freitag im März einen Gottesdienst. Zu Gast waren wir in diesem Jahr im neuen Gemeindehaus der Katholischen Kirchengemeinde. Im Anschluss gab es ein landestypisches Abendbrot, welches ehrenamtlich bereitet wurde. Für alle Mühen, die zum Gelingen des gesamten Abends beitrugen, sei allen Beteiligten noch einmal herzlich gedankt.


In diesem Jahr ging es mit den Konfirmanden aus Jessen nach Berlin. Was haben wir dort gemacht? Wir waren auf dem Alexanderplatz, besichtigten die Marienkirche, wurden geführt durch den beeindruckenden Berliner Dom, genossen die vielen Schinkel-Bauten unter den Linden, gingen durch das Brandenburger Tor, hielten inne am Holocaustdenkmal, erkundeten den Potsdamer Platz, schlenderten über den Kurfürstendamm, lauschten einem Konzert in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Natürlich war auch Zeit zum Shoppen. In der Jugendherberge erlebten wir aufregende Nächte und kehrten gesund, müde und pünktlich mit der Deutschen Bahn wieder heim.

"Ein Guru hielt mit seinen Jüngern täglich eine Abendmeditation. Als eines Tages die Hauskatze während dieser Zeit in den Meditationsraum lief und störte, ordnete er an, sie solle während dieser Zeit draußen festgebunden werden. So konnte man von da an wieder ungestört meditieren. Aber die Zeit verging. Der Guru starb und bekam einen Nachfolger. Dieser hielt sich streng an die Tradition, dass während der Abendmeditation draußen -eine Katze- angebunden sein müsse. Als schließlich auch die Katze starb, wurde eine neue Katze angeschafft, um sie während der Abendmeditation anbinden zu können. Weil die einfachen Leute den Sinn dieser Maßnahme nicht verstanden, traten Theologen auf den Plan und schrieben ein zweibändiges Werk mit vielen Fußnoten über die Heilsnotwendigkeit einer angebundenen Katze während der Abendmeditation. Mit der Zeit jedoch kam die Abendmeditation selbst ganz außer Gebrauch; niemand mehr interessierte sich dafür. Aber mit größter Treue wurde wenigstens der Ritus des Katzenanbindens beibehalten." (nach dem indischen Theologen Francis X. D`Sa)
Das Wort für das Jahr 2011 ist ein lebendiges Wort: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit
Gutem.“ Achten sie also darauf, wenn sie die Katze anbinden wollen.
Ein gesegnetes Jahr 2011 wünscht Ihnen Pfr. Tobias Bernhardt.